MRT verstehen

Zu hell oder zu dunkel? – MRT verstehen

Zu hell oder nicht dunkel genug, T1- und T2-Wichtung, Spin-Echo, Hirnwasserräume, Hirnwasserflusssignal, Hirnvolumen etc. vieles ist schwierig zu verstehen und verwirrend, wenn ein Bild der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) vom Kopf erklärt wird. Dabei ist sie gerade bei Leukodystrophien eine wichtige Methode bei der Diagnosestellung und auch in der Verlaufsbeurteilung.
Im Webinar werden kurz die technischen Grundlagen erläutert – warum muss von der Gürtelschnalle bis zum Haargummi alles draußen bleiben? Darüber hinaus geht es um die Darstellung von normaler weißer Hirnsubstanz und wie sich der Aufbau der Markscheiden innerhalb der ersten Lebensjahre im MRT widerspiegelt. Wann verläuft dieser zeitgerecht? Wie sehen die Ärzte überhaupt, dass die weiße Hirnsubstanz erkrankt ist? Es wird darauf eingegangen, warum Kontrastmittel gegeben wird und was es bedeutet, wenn es im Hirngewebe und nicht nur in den Hirngefäßen zu sehen ist.
Am Ende steht ein Ausblick auf neue MRT-Methoden, die die Messung z. Bsp. des Myelingehaltes ermöglichen und es wird Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer geben.

Referent: Dr. Steffi Dreha-Kulaczewski (Universitätsklinikum Göttingen)

Datum:  24. Juni 2021

Uhrzeit: 19.00 – 20.00 Uhr

Anmeldung zum Webinar: