Gemeinsam für eine bessere Zukunft und wir wirken aktiv mit!
Der Eva Luise Köhler Forschungspreis wird seit 2008 jährlich vergeben, um die Erforschung seltener Erkrankungen anhand beispielhafter Projekte voranzutreiben und herausragende Persönlichkeiten zu ehren.
Dieses Jahr hat sich für Dr. Lucia Laugwitz und ihr Team am Uniklinikum Tübingen ihre Arbeit durch die Auszeichnung mit dem, diesjährig erstmals vergebenen Anerkennungspreis, ausgezahlt. Ihre Pionierarbeit zum Neugeborenenscreening auf metachromatische Leukodystrophie trägt dazu bei, dass betroffene Kinder frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden können. Hier wird deutlich, wie entscheidend es ist, Forschung, Diagnostik und Versorgung zusammenzudenken, damit daraus schnell konkrete Hilfe für betroffene Kinder und ihre Familien wird.
Unser Glückwunsch gilt der Preisträgerin Dr. Lucia Laugwitz.
Und für uns, als Verein, ist diese Auszeichnung vor allem eins: eine Anerkennung der Familien, die täglich mit Leukodystrophien leben und ein Auftrag, weiter engagiert zu bleiben.
Wir sind als Verein ein wenig stolz darauf, als Kooperationspartner der Medizinerin geehrt worden zu sein. Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Patientenvertretung ist wichtig, um die Brücke zwischen Erkenntnis und Versorgung zu schließen. Die Gentherapie Libmeldy® für die Metachromatische Leukodystrophie (MLD) ist nur dann hochwirksam, wenn sie präsymptomatisch eingesetzt wird. Genau deshalb ist das Neugeborenen-Screening so entscheidend.
Forschung muss rechtzeitig bei den Kindern ankommen. Bei Leukodystrophien entscheidet nicht nur, ob behandelt wird, sondern wann.
„Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel.“ erklärt Michael Scholz und ergänzt: „Ohne die Unterstützung unserer Mitglieder und Unterstützer, hätten wir die Arbeit nicht in dem Maße leisten können. Dafür sind wir sehr dankbar.“
Bild: Verleihung Forschungspreis ELHKS DR. Lucia Laugwitz (links) Michael Scholz (rechts)
Bildquelle: Fotografin Andrea Katheder


